Im Februar haben Geburtstag:

Sonnenwende / Johannisfeuer

Johannisfeuer Schon die heidnischen Germanen feierten die Zeit der sommerlichen Licht- und Sonnenwende als wichtigen Wendepunkt im Jahreslauf. Sie versammelten sich an geweihten Stätten und verehrten das ihnen heilige Feuer. Schon in dieser frühen Zeit wurden diese "heiligen" Feuer auf möglichst hohen Bergen entzündet, damit sie weithin sichtbar waren. Seit dem 4. Jahrhundert wurden von der Kirche der Geburtstag von Johannes dem Täufer auf den 24. Juni festgelegt, die Sonnenwendfeuer wurden geweiht und als Johannisfeuer umgedeutet. Verliebte Paare überspringen Hand in Hand das Johannis- oder Khannesfeuer, wenn sie sich dabei nicht loslassen, gibt es bald eine Hochzeit. Kohle, Asche oder angebrannte Holzstücke vom Johannisfeuer gelten als ungezieferabwehrend und sollen Blitz und Hagelschlag von den Feldern fern halten.


Wir im Verein.
Jedes Jahr, so Mitte Juni, wird die Sonnenwende gefeiert. Das heißt, der längste Tag, die kürzeste Nacht im Jahr. Es wird bei bayrischen Spezialitäten mit Hax`n, Hend'l, Radi, Schluppenbrote, Brez'n, etc. zünftig gefeiert. Befreundete Vereine z.B. Hax`nschlager, G'stellt san ma, Egerländer, Schlesiervereine, aber auch Vereine aus Bayern und viele mehr, tragen zur Unterhaltung bei. Es findet ein Preisschießen um die Ehrenscheibe statt. Für die Kinder werden einige Spiele und ein Bonbonregen angeboten. Wenn es dunkel wird, wird das Johannifeuer entzündet. Mit Laternen für die Kleinen und Fackeln für die Großen wird zum Johannifeuer gegangen, wo dann die Möglichkeit besteht über das Feuer zu springen. Beim ersten Sprung, den man mit seiner Herzallerliebsten wagt, kann man sich etwas wünschen. Dieser Wunsch soll dann in Erfüllung gehen. Wir hoffen, Sie etwas neugierig gemacht zu haben und würden uns freuen, auch Sie bei unserer nächsten Sonnwendfeier begrüßen zu dürfen.


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